Biografie / Lebenslauf

Der deutsche Regisseur mit polnischen Wurzeln Bruno Berger-Gorski lebt in Wien und Köln und schloss sein Studium an der Universität Wien mit dem Magister der Theater-, Film und Medienwissenschaften ab. Berger-Gorski`s besonderes Interesse gilt zeitgenössischer Musik sowie Ausgrabungen und der Wiederentdeckung von Komponisten, die als „entartet“ bezeichnet wurden und zu Unrecht in Vergessenheit gerieten.

 

Aktuelle Produktionen:

“ACIS AND GALATEA” / Händel als europäische szenische Erst-Aufführung im Teatro Perez Galdos, Las Palmas mit dem internationalen Bach-Ensemble.

“EL REY DE HARLEM” / Henze/Lorca  für Sevilla  / Tenerife 2027 zum Lorca-Jahr 2027

“LUCIA DI LAMMERMOOR” für Teatro Perez Galdos, Las Palmas, Juni 2027 

Berger-Gorski inszenierte weltweit mehr als 100 Werke des Musiktheaters an renommierten Opernhäusern wie der Staatsoper Hamburg ( La Cenerentola), der Oper Bonn ( Rigoletto, Der Garten/Josef Tal, Conversation with a Stone/ Ella Milch-Sheriff), Aachen ( deutsche E.A. Maria di Rohan/Donizetti), Trier ( deutsche E.A Die Rheinnixen/Offenbach, Die Weisse Rose / Udo Zimmermann, Lakme, Rigoletto ) und Magdeburg ( Don Carlo), am Teatro Colon in Buenos Aires ( Der Rosenkavalier), am Liceu in Barcelona (Forza), in Lucca und Bergamo ( Don Giovanni), am TNL in Luxembourg (Someone is going to come/ Knut Vaage -Jon Fosse) , in Sao Paulo ( Verlobung im Kloster), beim Amazonas-Festival in Manaus/Brasilien ( Condor, Norma), Teresa Carreno in Caracas ( Lohengrin) , Teatro Solis in Montevideo (Elisier), Bellas Artes/Mexico ( Rigoletto), am Nationaltheater Prag ( Norma) und an der Staatsoper Prag ( Barbiere), an der Florida Grand Opera in Miami ( Zauberflöte), in Austin/Texas ( Cav/Pag),  Oper Dallas ( Samson et Dalila), am Arts Center Mumbai ( Tosca), am Nationaltheater in Athen ( Mesdames de la Halle /Offenbach) und Thessaloniki (La Boheme), in Ashkelon/Israel (Samson et Dalila), am Gesher / Tel Aviv ( Golden Dragon / Peter Eötvös), am Seoul Arts Center in Korea (Fledermaus), an der Staatsoper in Kazan (Trovatore), mehrmals an der Opera Zuid in Maastricht ( La Fille du Regiment, Hänsel u Gretel, Zauberflöte) und in Bergen/Norwegen ( Samson, Turandot, Werther, Manon Lescaut, Carmen, Don Carlo, Nabucco, Tosca, Les Contes d`Hoffmann, Eugen Onegin, Die 7 Todsünden/K.Weill ), in Budapest (La voix humaine), in Wroclaw ( Macbeth, Straszny Dwor) und Kattowice ( La Rondine), in Oviedo ( Tannhäuser, Otello), in St.Cruz Tenerife ( Entführung, Giulio Cesare ) Las Palmas ( Lucia, Roberto Devereux, Acis and Galatea) und am Alexandri Theater in Helsinki (Figaro), in Luzern (L`Italiana in Algeri) , in Biel-Bienne ( Zigeunerbaron) zwei Kammeropern von Salvatore Sciarrino  ( Lohengrin) und Peter Eötvös (Radames), die nach Bozen zum Festival OPERA 21 eingeladen wurden.

Berger-Gorski inszenierte mehrmals in Salzburg ( La Boheme, Kammeroper “Liebesfluch” mit Felix Kammerer ) und an der Wiener Kammeroper ( Figaro, Riemannoper/ T.Johnson, Die Verkaufte Braut),  im Wiener  Jugendstiltheater  ( österr. EA Der Silbersee / Kurt Weill), in Schönbrunn ( Titus) und im Konzerthaus Wien ( Matrimonio Secreto), darunter viele Erst- und Uraufführungen u. a. von Adriana Hölszky, U. Zimmermann, G. Klebe, K. Vaage, M. Trojahn, T. Johnson, Ella Milch-Sheriff, Peter Eötvös, C.Kerger, Salvatore Sciarrino und Josef Tal. Seine Inszenierungen von »Baruchs Schweigen« in Fürth 2015 der Komponistin Ella Milch-Sheriff und die israelische wie ungarische E.A, von  Der Goldene Drachen/ Peter Eötvös-Schimmelpfennig in Tel Aviv und Miscolc haben in der Presse und Fachwelt überregional Beachtung gefunden.

In Esch (Luxemburg) und Bonn inszenierte Berger-Gorski die zeitgenössischen Kammeropern „Garten“ von Josef Tal und “Conversation with a Stone” von Ella Milch-Sheriff mit dem Dirigenten Marino Formenti. 2017 wurde Berger- Gorski von der Oper Dallas (USA) für eine Neuinszenierung von »Samson et Dalila« mit Emmanuel Villaume eingeladen und inszenierte in Salzburg die szenische Uraufführung der Kammeroper „Hommage an Else Lasker- Schüler“ von Josef Tal im Museum der Moderne und der Synagoge Salzburg mit Marko Feingold, die zum Jaffa- Festival nach Tel Aviv und zum jüdischen Festival nach Krakau eingeladen wurde.

2019 inszenierte Berger-Gorski an der Volksbühne Köln zum Offenbach-Jahr die selten gespielten Werke „Pepito“, „Ehemann vor der Türe“ und „Lucia di Lammermoor“ in Deagu (Südkorea). Zum 200-jährigen Beethoven-Jubiläum wurde Berger-Gorski für eine Neuinszenierung von „Fidelio“ ans Staatstheater Košice eingeladen.

2020 produzierte und inszenierte er während der Corona-Pandemie die zeitgenössischen Roma-Kammeropern „Rromano Kidipe“ von Adrian Gaspar und „Wier schemen unz“ von Koloman Polak über Roma-Zeitzeugen, die den Holocaust überlebten. Beide Kammeropern wurden weltweit im Rahmen der IHRA vom Auswärtigen Amt Berlin ausgestrahlt. 2021 inszenierte Berger-Gorski „Rromano Kidipe“ und “Papusza” von Adrian Gaspar in Wien und „La Rondine“ für Bytom (Polen) in Co-operation mit dem Staatstheater Meiningen.

2022 war Berger-Gorski für die Wiederaufnahme von „Lucia“ in Deagu /Korea eingeladen und produzierte mit dem “Musiktheater Wien” Kurt Weill`s  „Mahagonny Songspiel“ /Weill für Wien, das jüdische Festival in Krakau und für das Annette Studio in Tel Aviv. Im Mai 2023 inszenierte er “Lucia di Lammermoor” mit Jessica Pratt /Xabier Anduaga am Teatro Perez Galdos in Las Palmas und im September 2023 war er beim Festival in Belem/Brasilien eingeladen für eine neue “Lucia ” mit brasilianischen Künstlern und Kurt Weill-Szenen im Rahmen einer Sonderveranstaltung des österreichischen Botschafters Scholz über verfolgte jüdische Komponisten.

Im Mai 2024 war er wieder am Teatro Perez Galdos in Las Palmas für eine Neu-Inszenierung von “Roberto Devereux”/Donizetti mit Yolanda Auyanet als “Elisabeth I” und  im Juni 2024 wurde seine Wiener Inszenierung der Mono-Oper “Das Tagebuch der Anne Frank”/Frid mit israelischen Künstlern in Auschwitz und Krakau aufgeführt. 2025 wurde Berger-Gorski vom Auditorio St Cruz in Tenerife zum Barock-Festival für die Neu-Inszenierung von “Giulio Cesare in Egitto” / Händel mit Ottavio Dantone in Teatro Guimera/Tenerife eingeladen und seine erfolgreiche Produktion von “Lucia di Lammermoor ” aus Las Palmas wurde am Teatro Verdi in Trieste mit Jessica Pratt und Daniel Oren neu einstudiert.  An der Oper Wroclaw inszenierte Berger-Gorski zur Spielzeiteröffnung 2026/27  “Straszny Dwor” von Moniuszko.

2026 wurde seine erfolgeiche Produktion aus Stavanger von “Someone is going to come” von Knut Vaage/ Jon Fosse zuerst in Oslo, dann Copenhagen und in Wien in Co-operation mit dem Musiktheater Wien im Porgy & Bess aufgeführt. Im April 2026 hat er in Las Palmas Händel`s Barock-Oper “ACIS AND GALATEA” in der letzten Fassung 49b im Teatro Perez Galdos zu den Bach-Tagen inszeniert und ist im Herbst 26 für die Kammeroper “Diario da Anna Frank” / Frid vom Festival Viktor Ullmann im Teatro Rossetti in Trieste eingeladen.  2027 wird er “LUCREZIA BORGIA” mit Yolanda Auyaent in Las Palmas inszenieren und ist in Sevilla / Tenerife für die Neu-Inszenierung der Kameroper “EL REY DE HARLEM” von Hans Werner Henze mit einem Libretto von Garcia Lorca eingeladen. Mit dem “Musiktheater Wien” sind weitere Entdeckungen ehemals “verfemter” Komponisten geplant, darunter weitere österreichische Erst-Aufführungen von Kurt Weill.