Musiktheater Wien

Das „Musiktheater Wien eV“ ist ein in Wien gemeinnützig gemeldeter Verein mit dem Ziel, selten gespielte Werke des internationalen Musiktheaters einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Bruno Berger-Gorski war 2004 Gründungsmitglied des Vereins und übernahm 2014 als Obmann und Regisseur die künstlerische Leitung des „Musiktheater-Wien“.

2014 produzierte der Verein „Musiktheater Wien“ im Salzburger Geburtshaus von Georg Trakl die szenische Ur-aufführung der Kammeroper „Der Liebesfluch“ von H.K-Hübner über Georg Trakl mit dem Dirigenten Marino Formenti und dem Schauspieler Felix Kammerer als junger „Georg Trakl“ neben Gail Gilmore als „Mutter Trakl“. Daniel Spoerri stellte seine Kunst-Objekte dem Regisseur Bruno Berger-Gorski als Ausstattung für die Ur-Aufführung zur Verfügung.

Während der Salzburger Festspiele 2017 produzierte das „Musiktheater Wien e.V.“ in Co- operation mit der jüdischen Gemeinde Salzburg in der Regie von Bruno Berger-Gorski die szenische Ur-Aufführung der Kammeroper „Hommage an Else Lasker Schüler“ von Josef Tal im Rahmen der Exil-Ausstellung im Salzburger Museum des Moderne und in der Synagoge Salzburg mit Marko Feingold und Sandra Kreisler als Sprecher, den Sopranistinnen Einat Aronstein und Ethel Merhaut sowie Cantor Shmuel Barzilai als Sänger.

Im Mai 2018 wurde die erfolgreiche Salzburger Produktion „Hommage an Else Lasker – Schüler“ von Josef Tal mit den Musikern der israelian contemporary players und dem Dirigenten Yuval Zorn neu von Berger-Gorski für das Jaffa-Festival in Tel Aviv inszeniert und im Sommer 2018 wurde die „Hommage an Else“ aus Tel Aviv mit Einat Aronstein, Ethel Merhaut und S.Barzilai zum jüdischen Festival in Krakau für eine szenische Aufführung ins Galicia-Museum eingeladen.

Im Mai 2019 produzierte das „Musiktheater Wien“ in Tel Aviv in Co-operation mit dem Gesher-Theater und den Musikern der „Israelian contemporary Players“ unter dem Dirigenten Nagy Zsolt zur Eröffnung des Jaffa-Festivals die israelische szenische Erst- Aufführung der Kammeroper „Der Goldene Drache“ von Peter Eötvös basierend auf einen Text von Roland Schimmelpfennig und gastierte mit der erfolgreichen Produktion in der Regie von Bruno Berger-Gorski im Juni 2020 als ungarische Erst-Aufführung beim renommierten Bartok Plus -Festival in Miskolc.

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